12 Tage Schottland mit Kindern: Unsere Route und Highlights

12 Tage Schottland mit Kindern: Unsere Route und Highlights

Schottland stand schon lange auf unserer Wunschliste und im Sommer war es endlich so weit. 12 Tage, ein Mietauto, zwei Kinder und eine Route, die uns von Edinburgh über Inverness und die Isle of Skye bis nach Pitlochry geführt hat.

Wir haben in diesen Tagen unglaublich viel gesehen. Burgen, die Highlands, Highland Cows, Loch Ness, kleine Küstenorte und einige der schönsten Landschaften, die wir je gesehen haben. Natürlich waren auch ein paar Harry Potter Momente dabei.

Unsere Route war ziemlich voll und wir waren viel unterwegs. Für uns hat es aber genau so gepasst. Wir wollten möglichst viel von Schottland sehen und würden diese Reise jederzeit wieder genauso machen.

Unsere Route

Edinburgh, 2 Nächte
Inverness, 3 Nächte
Isle of Skye, 3 Nächte
Pitlochry, 3 Nächte
zurück nach Edinburgh

Für die gesamte Rundreise hatten wir einen Mietwagen.

Edinburgh

Unsere Reise begann mit zwei Tagen in Edinburgh und wir waren eigentlich vom ersten Moment an begeistert.

Wir erkundeten die Stadt zu Fuss, schlenderten durch die Altstadt und über die Royal Mile und genossen einfach diese ganz besondere Atmosphäre. Edinburgh ist eine dieser Städte, in denen man ständig irgendwo abbiegen möchte, weil die nächste Gasse schon wieder interessant aussieht.

Zwei Tage waren für uns perfekt, um einen ersten Eindruck zu bekommen, bevor unser eigentlicher Roadtrip begann.

Von Edinburgh nach Inverness

Die Fahrt nach Inverness war bereits ein richtiger Ausflug. Wir machten unterwegs Halt bei The Kelpies, Midhope Castle, Blackness Castle und Doune Castle.

Genau das hat uns an unserem Roadtrip so gefallen. Die Fahrt selbst gehört zum Erlebnis dazu. Überall gibt es Burgen, Landschaften und Aussichtspunkte, bei denen man am liebsten spontan anhalten möchte.

Am Abend kamen wir in unserem Airbnb in Inverness an, wo wir die nächsten drei Nächte verbrachten.

Inverness, Loch Ness und Highland Cows

Von Inverness aus unternahmen wir verschiedene Tagesausflüge.

Natürlich durfte Loch Ness nicht fehlen. Wir besuchten dort auch die Ausstellung rund um den berühmten See und machten ausserdem einen Abstecher zu einer Farm mit Highland Cows.

Culloden Battlefield und Clava Cairns lassen sich wunderbar miteinander verbinden, da sie nicht weit voneinander entfernt liegen.

Ein weiteres Highlight war für uns Dunrobin Castle. Mit seinen Türmchen und Gärten sieht das Schloss tatsächlich ein bisschen aus wie aus einem Disneyfilm. Danach fuhren wir noch weiter zum Dornoch Beach und hatten damit an einem Tag Schloss, Landschaft und Meer.

Durch die Highlands auf die Isle of Skye

Dann kam eine der schönsten Fahrten unserer ganzen Reise.

Von Inverness ging es durch die Highlands Richtung Isle of Skye. Unterwegs hielten wir am Eilean Donan Castle und immer wieder an Aussichtspunkten, weil die Landschaft einfach unglaublich schön war.

Auf Skye machten wir zuerst Halt bei Sligachan. Natürlich mussten auch wir unsere Gesichter ins eiskalte Wasser tauchen.

Danach besuchten wir noch die Fairy Pools, bevor wir schliesslich in unserem Airbnb ankamen.

Isle of Skye

Die Isle of Skye war für uns eines der grössten Highlights der gesamten Reise.

Ganz oben steht die Wanderung zum Old Man of Storr. Der Aufstieg war zwar anstrengend, aber die Landschaft und die Aussicht waren jede Minute wert. Diesen Ort würde ich sofort noch einmal besuchen.

Danach folgte die ziemlich abenteuerliche Fahrt zum Neist Point. Am Abend ging es nach Portree, wo wir durch den kleinen Ort schlenderten und natürlich Fish & Chips assen.

Am nächsten Tag machten wir eine Rundfahrt über die Insel mit Stopps bei Kilt Rock, Duntulm Castle und dem Fairy Glen.

Und gerade das Fairy Glen war wieder so ein Ort, bei dem Schottland fast ein bisschen unwirklich aussieht. Die grünen Hügel und die Landschaft wirken tatsächlich wie aus einer anderen Welt.

Glenfinnan und Glencoe

Nach unseren Tagen auf Skye ging die Rundreise weiter.

Unser erster grosser Stopp war das Glenfinnan Viaduct. Gerade als Harry Potter Fans wollten wir es natürlich unbedingt einmal mit eigenen Augen sehen.

Danach fuhren wir durch Glencoe Richtung Pitlochry. Wir hielten bei den Three Sisters, sahen das berühmte Wee White House und genossen vor allem die Landschaft.

Glencoe war für mich einer dieser Orte, bei denen die Fahrt selbst schon das Highlight ist.

Pitlochry

In Pitlochry wohnten wir im The Atholl Palace. Nach all den Ausflügen und Fahrten war es schön, zwischendurch auch einmal etwas mehr Zeit im Hotel zu verbringen.

Wir nutzten den Pool, spielten Golf und Tennis und erkundeten das hübsche Städtchen Pitlochry.

Ausserdem besuchten wir die Blair Athol Distillery, die direkt in Pitlochry liegt.

Mit dem Jacobite Steam Train nach Mallaig

Für ein ganz besonderes Erlebnis fuhren wir von Pitlochry noch einmal nach Fort William.

Wir hatten First Class Tickets für den Jacobite Steam Train gebucht. Die Fahrt führt von Fort William bis nach Mallaig und dabei auch über das berühmte Glenfinnan Viaduct.

In Mallaig hatten wir Zeit, etwas zu essen und den kleinen Ort anzuschauen, bevor es mit dem Dampfzug wieder zurück nach Fort William ging.

Es war ein langer Tag und bedeutete für uns auch einiges an Fahrzeit. Trotzdem würden wir es wieder machen. Die alte Dampflok, die Landschaft und die Fahrt über das Viadukt waren einfach magisch und für uns eines der besonderen Erlebnisse dieser Reise.

Zurück nach Edinburgh

Am letzten Tag hiess es Abschied nehmen. Wir fuhren von Pitlochry zurück Richtung Edinburgh und machten unterwegs noch einen Stopp im Outlet, um ein bisschen zu shoppen.

Und dann waren unsere 12 Tage tatsächlich schon vorbei.

Unser Fazit

Unsere Schottlandreise war definitiv keine Reise zum Ausschlafen. Wir sind viel gefahren, haben unglaublich viel gesehen und wahrscheinlich mehr Burgen besucht, als unsere Kinder jemals für möglich gehalten hätten.

Aber genau das haben wir geliebt.

Die Mischung aus Natur, kleinen Städten, Burgen, Wanderungen, Harry Potter Momenten und einfach immer wieder irgendwo anzuhalten, weil die Landschaft gerade zu schön war, hat für uns perfekt funktioniert.

Vor allem Isle of Skye, Old Man of Storr, Fairy Glen, Glencoe und die Fahrt mit dem Jacobite Steam Train sind Erinnerungen, die uns wahrscheinlich noch sehr lange bleiben werden.

Schottland war für uns eine dieser Reisen, bei denen man nach Hause kommt und eigentlich sofort wieder zurück möchte.

Planst du auch eine Reise nach Schottland?

Warst du schon einmal in Schottland oder steht ein Roadtrip noch auf deiner Wunschliste? Schreib mir gerne in die Kommentare, welchen Ort du unbedingt sehen möchtest.

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